Studieren an Desktop-, Mini- oder All-in-One-PC

Studieren an Desktop-, Mini- oder All-in-One-PC

Du richtest Dir einen stationären Arbeitsplatz zum Studieren ein. Wenn du für dein Studium mehr Leistung brauchst, als es ein Laptop zu leisten vermag, solltest du einen Desktop PC wählen. Ein Personal Computer als Desktop, Komplettrechner oder als platzsparender Mini-PC für Wohngemeinschaft und Zuhause. 

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Tablet-Experte  Dein AfB Campus-PC-Guide

Stationärer Tower-PC, Komplettrechner oder kleiner Formfaktor

Für die meisten Aufgaben ist kein High-End-Rechner mit acht CPU-Kernen und starker Gaming-Grafikkarte notwendig. Für den privaten Bürogebrauch, zum Skript erstellen, Hausarbeit vorbereiten und Bachelor- oder Masterarbeit schreiben, für Blended Learning und gelegentliche Foto- und Videobearbeitung reicht ein handelsüblicher, günstiger Desktop-PC aus. Für Office-Aufgaben und einfaches Abspielen von Videos auch schon ein flotter Dual-Core.

Wer häufiger Bilder und Videos bearbeitet, sollte zum Vierkernprozessor (z.B. ab Intel-Generation 8) greifen. Wer regelmäßig unkomprimierte Bilder bearbeiten, Videos rendern und decodieren oder aktuelle Computerspiele spielen möchte, profitiert am meisten von noch mehr CPU-Kernen. Diese bringen hierfür mehr Leistungsreserven mit. Für ambitioniertes Gaming empfehlen wir ein Gerät mit dedizierter Grafikkarte.

Workstations sind meist große Gehäuse-Tower mit leistungsstarken Prozessoren und zahlreichen CPU-Kernen sowie viel Platz für reichlich RAM-Riegel, Grafikkarten mit voluminösen Lüftern und zahlreiche Speichermedien. Solche potenten Arbeitsplatzrechner sind für technisch-wissenschaftliche Zwecke oder für die Bearbeitung von Audio- und Videodaten konzipiert. Bei diesen leistungsstarken Workstations kommt in der Regel ein Intel Xeon-Prozessor zum Einsatz. Beim eingesetzten Arbeitsspeicher handelt es sich oft um einen ECC-Speicher mit automatischer Fehlerkorrektur.

All-in-one-PCs: Apple iMac M1 (2021)

Die Apple MacBooks und das iPad Pro mit dem hauseigenen M1-Prozessor werden gefolgt vom neuen stationären 24-Zoll-iMac. Was ist neu? Rein äußerlich kommt der neue iMac in farbenfrohen Ausstattungsvarianten daher. Der Displayrand ist fortan weiß statt schwarz wie bei den Vorgängern. In der Seitenansicht wirkt der neue iMac wie ein riesiges iPad mit Standfuß. Der All-in-one-Mac ist mit 12mm besonders flach, im Vergleich hierzu ist mancher Monitor ohne einen integrierten PC deutlich dicker. Der LAN-Anschluss ist beim neuen iMac ins Netzteil ausgelagert. Zum Lieferumfang der teureren iMacs gehört ein Magic Keyboard mit Fingerabdrucksensor.

Zu den inneren Werten: Die ambitionierte M1-Performance gleicht jener der MacBooks und die der einzelnen Ausstattungsvarianten erscheint eher marginal. Beim Basismodell-Prozessor sind wie beim passiv gekühlten MacBook Air lediglich 7 GPU-Kerne verbaut, die beim iMac mit einem einzigen Lüfter auskommen. Bei höherer Ausstattung, u.a. mit zwei weiteren USB-C-Ports, verfügt der Prozessor über 8 Kerne und das Kühlsystem gleich über zwei Lüfter, die für mehr Abwärme sorgen. Die Ausstattung will vor Studienbeginn wohlüberlegt sein, 8 oder 16GB RAM, SSD mit 256 GB oder 1 bzw. 2 TB Speicherplatz. Nachträglich aufrüsten ist nicht möglich, denn alles ist fest verlötet.

Die neuen Errungenschaften bringen auch ein paar Funktions-Einschränkungen mit sich. Wie die MacBooks lässt sich der neue iMac durch den ARM-basierten M1-Chip fortan nicht mehr unter Windows betreiben. Überzeugte MacOS-Nutzer machen beim neuesten iMac indessen nichts falsch. Informatik-Student:innen und Software-Entwickler hingegen sollten besser zu einem Intel-Vorgänger greifen, der über Bootmanager den Dualbetrieb von Windows und Linux gestattet. Wenn während eines Medizin-Semesters oder des Jurastudiums Fachsoftware unter Windows laufen soll, können die weiterhin verfügbaren Intel-MacBooks, ein refurbished iMac oder PCs und Notebooks mit Intel- oder AMD-CPU geeigneter sein.

Mini-PCs für wenig Platz

Für viele Anwendungen reicht jedoch schon eine Mittelklasse-Hardware mit weniger Raumbedarf aus. Platzsparende Mini PCs beanspruchen keine Stellfläche neben oder auf dem Schreibtisch und können mit entsprechenden Halterungen bei Bedarf auch hinter dem Bildschirm oder unter der Tischplatte montiert werden.

Weitere Antworten auf die am häufigsten gestellten PC-Fragen findest du ganz unten in unseren FAQ.

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Tablet-Experte  Nutzer fragten auch

Welcher PC ist zum Studieren am besten geeignet? Desktop oder mini?

Oftmals ist der Platzbedarf des Rechners, dessen Maße und Formfaktor wesentliches Entscheidungskriterium. Für viele Anwendungen reicht schon eine Mittelklasse-Hardware mit wenig Platzbedarf aus.

Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, kann ein Desktop-PC oder eine leistungsstarke Workstation am Boden unterm Schreibtisch platziert werden. Workstations sind meist große Gehäuse-Tower mit leistungsstarken (u.a. XEON-) Prozessoren und zahlreichen CPU-Kernen sowie viel Platz für reichlich RAM-Riegel, Grafikkarten mit voluminösen Lüftern und für zahlreiche Speichermedien.

All in one-PCs reduzieren als Komplettsysteme den Kabelsalat auf dem Schreibtisch.

Platzsparende Mini PCs mit kleinem Formfaktor beanspruchen keine Stellfläche neben oder auf dem Schreibtisch und können mit entsprechenden Halterungen diskret hinterm Monitor oder unter der Tischplatte montiert werden.

Welche Leistung sollte ein PC zum Studieren haben?

Wer häufiger Bilder und Videos bearbeitet, sollte zu einem Vierkernprozessor (z.B. ab Intel-Generation 8, Intel core-i5 oder AMD Ryzen 5), mindestens 8GB RAM Arbeitsspeicher sowie einer SSD für schnelles Booten greifen.

Wieviele CPU-Kerne braucht mein PC fürs Studium?

Wer regelmäßig unkomprimierte Bilder bearbeitet, Videos rendert und decodiert oder aktuelle Computerspiele spielen möchte, profitiert am meisten von 6 oder 8 CPU-Kernen der AMD Ryzen 4000-CPUs. Diese bringen hierfür mehr Leistungsreserven mit. Für ambitioniertes Gaming in der Freizeit empfehlen wir ein Gerät mit dedizierter Grafikkarte.

Fürs Studium, zum Skript erstellen, Hausarbeit vorbereiten und Bachelor- oder Masterarbeit schreiben, für Blended Learning und gelegentliche Foto- und Videobearbeitung reicht ein handelsüblicher Desktop-PC aus. Für Office-Aufgaben und einfaches Abspielen von Videos oft schon ein flotter Dual-Core der 6. Generation.

Worauf solltest du beim PC-Kauf sonst noch achten?

Sofern bereits Peripherie-Geräte vorhanden sind, achte auf deren Kompatibilität und die Anzahl der verfügbaren Anschlüsse für Monitor, Tastatur, Maus oder Drucker.